Sonntag, 10. August 2014

Stoßstange und Haube - ein paar Sonderschichten inklusive


Die frisch gekaufte Stoßstange wurde auseinander genommen. Mann-oh-mann. Was für eine Rackerei. Es war dann notwendig, erstmals alles auseinander zu kriegen durch zu Hilfenahme eines Winkelschleifers. Nach getaner Arbeit wurden einige Teile zum Sandstrahlen gebracht.



Nach dem Sandstrahlen. Hier noch die Bilder ohne Grundierung.








Nach der Grundierung jetzt nun die Lackierung. Spraydose reicht hier. 






Die Haube habe ich aus Kiel bekommen, dort abholen müssen mit Leihwagen und zum Lackierer gefahren. Er hat die Haube mit zu seinem Betrieb genommen, dort entlackt inklusive einer Bitumenschicht auf der der Innenseite. 


















Montag, 7. Juli 2014

Die Front nimmt seine ursprüngliche Form an - Kotflügel, Haube, Stoßstange

Die Dame meines Herzens macht Fortschritte und kommt pö-a-pö wieder in Gang. Zuerst habe ich den Kotflügel reparieren lassen, er musste geschweißt, gezogen und gespachtelt werden.
In meiner kleinen Garage habe ich dann den Kotflügel zusammengebaut und wieder angeschraubt.



Die Haube sieht noch übel aus, sie wird bald abgeholt. In der Zwischenzeit habe ich die defekte, verbeulte einfach wieder per Hammer in Form gebracht. 

Eine kleine Ausfahrt zur Tankstelle, siehe da, sie springt an und auf geht es. 



Der Farbton ist übrigens von Peugeot und passt ziemlich gut. 


Es fehlt noch ein passender Reflektor. Der alte, wie oben zu sehen, ist defekt. Ich habe einen bestellt, gebraucht, der muss noch zusammengebaut werden. D.h., die Lampenfassung ist noch umzubauen. Cibie übrigens. 


Jetzt noch Räder .... die alten Schlappen waren wirklich antik, hier beide in meinem Volvo - da passt soviel rein. 


Hier im Vergleichsbild, der alte und neue. Der vordere Reifen, bereits abgebaut, ist der alte. Der montierte, hintere Reifen ist nagelneu, 9. Woche 2014. 





Eine neue Stoßstange musste her. In Kiel gefunden und abgeholt. Ohne Beulen, aber alle Schrauben sind rostig sowie das Nummernschildblech. Jedoch, nur zwei Löcher für Kennzeichen. Einfach lecker.



Man sieht ganz gut die kleinen Roststellen.  


 Hier die Bilder, wo schon teilweise die Schrauben abgenommen worden sind. 






Das ganze abnehmen, abschrauben der Bilder war zeitraubend, habe mich auch zu einem Kauf hinreissen lassen für gutes Werkzeug, damit wurden einige Schrauben abgetrennt. Jetzt ist alles gut, aber ... 


... nur die Nase, also das Verbindungsstück der beiden Stoßstangenhälften, ist mitgenommen worden. Beide Muttern konnten nicht abgeschraubt werden und sind abgerissen. 


Nur sehr schwer ist hier wieder etwas zu reparieren. Es handelt sich um zwei Metallteile, die zusammengeschweißt sind, 4 Punkte, und durch zwei Löcher sind zwei Schrauben befestigt. Also müssten alle 4 Schweißpunkte ab, was beim neuen Anschweissen zu Verfärbungen führen würde, nehme ich an. Also mal an www.dsclub.de/forum geschrieben und einen Suchauftrag in Auftrag gegeben. 






Sonntag, 6. April 2014

April-Erwachen der Dame aus dem Winterschlaf



2013 ist für die Dame sehr schlecht verlaufen. Im Herbst gab es ein Malör in Form eines Unfalls. Ich bin in Regen mit schlechten Reifen (...) auf ein Vorderwagen gerutscht. Gefühlt noch 5 km/h Geschwindigkeit, bei der die Nase des Haube, ein bisschen die Stoßstange als auch der Kotflügel gelitten haben. Der Kotflügel wurde um circa 2 cm gestutzt und der Zusatzscheinwerfer gekippt. 

Auf diesen Bilder nun meine Dame, der ich den Kotflügel entnommen habe. Er wird jetzt bei Uli Sandmeier wieder gestreckt. Unter Umständen ist nicht viel zu tun, jedoch ist die Haube nicht reparierbar. 

Eine neue Haube ist bereits gekauft, jedoch noch nicht abgeholt. 

Das Problem ist aber, dass ich keine eindeutige Lackfarbe habe .... evtl muss ich das ganze Fahrzeug neu lackieren lassen. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht. 













Sonntag, 31. März 2013

Neue Kotflügel mit KTL Beschichtung sind fertig

Ein Jahr ist vergangen, seit die beiden Kotflügel beschafft wurden und ich endlich dazu kam, die Kotflügel zu http://www.syre-entlackung.de/ zu bringen. Im Dezember hatte mein guter Freund Max sie dort hingebracht und nach einem Kurzurlaub in den Alpen war es dann an der Zeit, Ende März nach Bönen, gelegen an der A2 / A1 zu fahren. Diese nette Werbung hatte mich nicht bewogen, dort hinzufahren, jedoch hat sie auch nicht gestört.


Abholung wieder im Passat, Limousine. Diesesmal aber sollten beiden Kotflügel hineinpassen und ich hatte schon eine Strategie ...








Geklappt. Beide drin, sogar Gepäck kam noch mit.

Syre Entlackung machte einen guten Eindruck, der Chef ist so um die 40ig und interessiert sich für Oldtimer, packt im Betrieb selbst mit an und hat seine Mannschaft gut im Griff.
Die Qualität der Arbeit scheint tadellos zu sein, habe bis auf diese Kotflügel noch nie neue gesehen, aber so müssen sie damals auch ausgesehen haben. Geschafft, jetzt lagern sie in meinem Keller.


Mittwoch, 21. März 2012

Neue Kotflügel - man kann ja nie wissen

Vor einem Jahr nun hatte ich die fixe Idee, Kotflügel für vorne zu sichern und hatte einige Wochen Ausschau gehalten. Der wesentliche Grund für mich ist dabei, sofern es je einen Unfall geben sollte, "Neuware" in Petto zu haben, die meinen Ansprüchen auch genügen würde. Nur einfach reparieren und hoffen, dass der / die Kotflügel schon reparierbar sein würden, war mir dabei ein Dorn im Auge.

Gesucht hatte ich vornehmlich in den Niederlanden, aber auch in Deutschland und dabei sowohl auf Ebay, Leboncoin, marketplaats als auch in den bekannten Clubs. Eigentlich hatte ich dann nur einen Anlauf gemacht, als sich die Chance ergab. Der Verkäufer wollte 200 Euro mehr haben, als ich bereit war zu zahlen, ich wartete 2 Wochen und in der Zwischenzeit hatte der Verkäufer aber die Kotflügel nicht verkaufen können, mehrere Käufer waren zurückgetreten.

Ja genau, zwei Kotflügel konnte ich er-kaufen. Und das bemerkenswerteste daran ist, dass die Kotflügel NEUWARE sind, nie eingebaut, nicht lackiert, kein Rost, nur schwarze Grundierung.

An der Westküste in Mittel-Niederlande gelegen war der Verkäufer und wir wurden uns einig, jedoch, ein Auto mit genügend Fassungsvermögen hatte ich nicht. Also, Max mit Zafira gefragt und er auch dort hingefahren und abgeholt, bei sich gelagert und noch schnell Bilder geschossen. Das war vor einem Jahr, in 2011 irgendwann. Jetzt im März waren meine Frau und ich bei ihm und was soll ich sagen, nur ein Kotflügel passt tatsächlich ins Auto, einen VW Passat Limousine. Egal, jetzt steht "die Hälfte" bei mir im Keller und ein paar Bilder sollen hier erste Eindrücke liefern.





Sonntag, 10. Juli 2011

Turin und Citroen ? ...

Ende Juni waren wir in Italien im Urlaub und nach den Stationen in den Dolomiten, Venedig und Verona in Piemont angelangt. Ein kleiner Tagesausflug nach Turin war auf der Liste und ich musste unbedingt das Nationalmuseum für Automobile besuchen, ausserdem hatte meine Frau wieder im Netz nach weiteren Zielen gesucht und das alte FIAT-Stammwerk Lingotto gefunden. Von der Webseite des Museums (www.museoauto.it) war nicht ganz klar, was uns erwarten würde, ein Bericht im Spiegel (Online) hatte über das Museum berichtet und unsere Erwartungshaltung war, dort viele italienische Fahrzeuge und Geschichte zu sehen, inkl. Formel 1 und Design.

Wir wurden überrascht.

Wie in Italien üblich gab es Probleme mit dem Parken, nebenan ist auch noch ein Krankenhaus und Autos wurden kreuz- und quer geparkt - lieber ins Parkhaus.

Das Museum bestand bereits seit Jahren, wurde aber im letzten Jahr nach umfangreicher Renovierung und Neugestaltung neu eröffnet. Die Außenansicht ist modern und läßt nicht erahnen, wie es innen aussehen würde. Insgesamt ist die Lichtgestaltung dunkel bzw. gedimmt und der Besucher wird durch verschiedenen Themen geführt, also der Beginn des Autos, die ersten 2-3 Jahrzehnte, Rad- und Motorenbau, Design etc., wobei auffiel, dass sowohl europäische als auch amerikanische Fahrzeuge und Themen (z.B. Kriegsfahrzeuge, der Jeep) gezeigt wurden. Auf drei Ebenen sind die Fahrzeuge und Themen zu sehen.
Turin spielt in diesem Museum eine große Rolle, auch weil FIAT hier den Stammsitz hat, jedoch auch viele andere Unternehmen wie z.B. Zagato, Pininfarina etc. 


Die Stadtkarte von Turin ist auf dem Boden "gedruckt" worden mit Hintergrundbeleuchtung. Alle wichtigen Hersteller sind dort verzeichnet inkl. der Werke und Konstruktionsbüros und Jahren, in denen sie genutzt wurden 


Dann die Überraschung.

Die Citroen DS wurde gezeigt, sowohl multimedial mit einem Video als auch einem Fahrzeug.


Beschreibung zum obigen Fahrzeug 
At the 1957 Milan Triennale exhibition, a showcase for world design, visitors were greeted by a sort of space module suspended in the air. This was the revolutionary Citroen DS (Déesse) presented at the Paris Motor Show two years previously and from then on taking centre stage in car construction because of its extraordinary features that made it different from any other car in production and that caused it to seem at least ten years ahead of its time. Vehicles on display: Citroen DS 19 (Francia 1955).


Dieses Foto habe ich vom laufenden Video geschossen. 

Zum Ende der Ausstellung hin gab es dann eine Design-Ecke, in der folgende Autodesigner nach Ihrem größten Erfolg befragt wurden, welches Auto sie am liebsten hätten entwerfen wollen etc.: Chris Bangle, Aldo Brovarone, Walter De Silva, Leonardo Fioravanti, Marcello Gandini, Fabrizio Giugiaro, Giorgetto Giugiaro, Flavio Manzoni, Paolo Pininfarina, Mike Robinson, Tom Tjaarda, Andrea Zagato


Die Hälfte (!) der Designer hatten sich gewünscht, die DS designed zu haben - da habe ich nur gegrinst.

Formel 1 war auch da. Aber wie, das hat mich wieder überrascht - nicht nur die Fahrzeuge sondern gerade die visuelle Darstellung mit laufenden Videos und Themen, das hat mich umgehauen. Hier ein Motiv als Teil einer Abfolge. 


Humor hatte man im Museum ebenfalls, es wurden Kategorien für Superlative gewählt und kleine Darstellungen kreiert, z.B. diese: 


Ein Chrysler der unter der Maut-Schranke hindurchfährt (gehört ja jetzt zu FIAT, ist o.k.) 

Nach dem Museum sind wir noch in das alte Stammwerk von FIAT gefahren, Lingotto genannt. Wahnsinn. 800 Meter lang, 3 Stockwerke, Ausstellungen (Angnelli Bildersammlung) und Shopping, alles neu gemacht - mit einer alten Rennbahn auf dem Dach! 


Hier sind die Stockwerke zu sehen, die Autos wurde nach Fertigstellung und Test auf dem Dach diesen Weg heruntergefahren und zur Auslieferung vorbereitet 




Alfa Romeo stand auch noch auf dem Plan. Auf der Rückreise aus dem Piemont über Zürich nach Deutschland lag Arese auf dem Weg, das ehemalige Werk sowie Museum der Marke Alfa Romeo. Gleich neben Mailand gelegen haben wir also eine kleine Pause eingelegt. Aus diversen Zeitschriften und Nachrichten im Netz wußte ich, dass es eigentlich garnichts zu sehen geben würde, da FIAT als Besitzer der Marke Alfa Romeo das Museum geschlossen hat, so auch das eigentlich Werk. Trotzdem, einmal vorbeischauen kann ja nicht schaden. Dann - wieder - eine Überraschung. Den "Schlosswärter" habe ich gefragt, ob Eintritt möglich sei zum Museum und er verneinte es, auch wusste er nicht wann es wieder geöffnet werden würde. Alles in Allem eine "Wüste" vor Ort, sehr trostlos. Ein paar Fotos vom Gate her konnte ich machen und es überraschte mich doch sehr, dass im Umfeld des alten, verrotteten Werkes ein nagelneuer Parkplatz (!) vorhanden war, er wurde erst kürzlich erstellt. Sieht schon fast pitoresk aus, nagelneu einerseits, verrottet und im Sterben begriffen andererseits. Hier ein Foto dazu.

Wo sind denn bloß die Autos? 

Der traurige Anblick von der Strasse aus betrachtet 

Ne´ Einladung sieht anders aus