Freitag, 3. Juni 2011

Radio und Tacho

sind die beiden weiteren Baustellen, die unendlich zu sein scheinen. Das Radio von Alexander C. Hermesmeyer erfreut mich jetzt schon einige Monate in meiner Dame, jedoch habe ich noch zwei Dinge zu tun, u.a. einen Taster mit der Funktion des Auswählens für gespeicherte Sender auf der linken Seite des Armaturenbrettes anbringen sowie das Radio über die Zündung anschließen. In der Verkleidung der Schaltung auf der unteren Seite habe ich den Taster angebracht und das Kabel nach rechts zum Radio verlegt und angeschlossen. Der Taster funktioniert, so dass ich jetzt einfach "klick" mache und der nächste Sender wird gewählt - einfach und super. Ich gehe ja immer Schritt-für-Schritt vor und das Radio über die Zündung anzuschließen werde ich auch noch machen, jedoch erst in der nächsten Woche.

Tacho.

Wieder einmal habe ich Tachowellen-Teile bestellt - unteres Teil hin zum Halbautomaten sowie oberes Teil. Da ich ja am Radio am Werkeln war, habe ich dann noch dieses "kleine" Thema angegangen und dazu das Armaturenbrett teilzerlegt und geschwitzt... es war so heiß auf dem Garagengelände mit der Sonne, die auf das Auto geprallt ist. Aber egal, so konnte ich genau sehen, woran ich arbeite und wie ich alle Einzelteile demontiere und hatte damit auch mehr Sicherheit als in der Tiefgarage mit nur schlechten Sichtverhältnissen. Am Vorderwagen habe ich die Verkleidung zum Kühler abgebaut inklusive Querstrebe und konnte an das Getriebe gut herankommen. Splint ziehen und ab ist die untere Welle. Technik kann so einfach sein. Dann das obere Teil ins Armaturenbrett gezogen und wieder zusammengebaut und anschließend das obere und untere Teil der Wellen verbunden. Der Vorderwagen wurde dann wieder zusammengebaut und noch nach Werkzeug gesucht - ist so ne Phobie Teile im Motorraum zu lassen :-)

Und, was ist das Ergebnis? Ganz einfach, das Tacho macht "oben" im Armaturenbrett immer noch Geräusche und die Fahrtgeschwindigkeit wird angezeigt, im unteren Geschwindigkeitsbereich zittern, ab circa 50 km/h zieht das Tacho sauber hoch.

Schlussfolgerung dieses Bastlertages ist, ein neues Tacho zu suchen, da alle weiteren Fehlerquellen ausgeschlossen zu sein scheinen. Die Erfahrung mit neuen Tachowellen ist ausserdem, dass mit dem Ausfallen des Tachos in den kommenden Tagen zu rechnen ist und dass das Tacho sehr laut werden wird. Mal sehen, wann das eintritt und wie laut es wird.

Bis dahin habe ich beim DS Klubforum eine Such-Announce geschaltet: http://www.dsclub.de/forum/read.php?4,59298

Donnerstag, 2. Juni 2011

Kleines und weniger Kleines

Diese Woche war meine persönliche "Woche der DS", da sowohl meine Garage Zeit hatte als auch andere kleinere Dinge von mir selbst angepackt werden konnten.

Uli Sandmeier hat am Montag mit mir zusammen eine Bestandsaufnahme der Vorderachse durchgeführt und in der Tat sind die Poltergeräusche im Vorbau, insbesondere auf der Beifahrerseite, auf defekte bzw. ausgeschlissene Spurstangenköpfe zurückzuführen. Also, neu geordert und mal sehen, ob das reicht. Generell könnte es auch so sein, dass auch die Spurstangen und deren Befestigungen überholt werden müssen.

Auf der Fahrerseite haben wir an der Radnabe einen Schmiernippel angebracht, also von klein bis auf 5mm aufgebohrt, Schmiernippel gesetzt und dann gib Gas. In ein paar Wochen werde ich nochmal "nachpressen". Alle anderen Schmiernippel wurden auf der Seite auch bedient und in den kommenden Wochen werde ich auf der Beifahrerseite selbst den Schmiernippel setzen.

Dann noch Öle - meine 64 Madame ist auch ohne Filter unterwegs und das Öl des Motors wurde getauscht, Getriebe ebenfalls. Die Ablassschraube am Getriebe ist ja magnetisch und siehe da, fast keine Späne und daraus kann geschlossen werden, dass sich das Getriebe im Wohl fühlt.

Als dritte Maßnahme dann noch die Einstellung der Kupplung, Bücher gewälzt und dann versucht, mittels der Grundeinstellung der Feder oberhalb des Gashebels eine Verbesserung des Kupplungsverhaltens zu erzielen. Die Feder sah bereits "mitgenommen" aus und konnte nicht korrekt eingestellt werden. Am Fliehkraftregler wurde eine kleine Änderung vorgenommen und siehe da, die Madame kuppelt im ersten Gang wesentlich besser ein, sackt jetzt nicht mehr zu sehr ab wenn man relativ viel Gas gibt. Auch war der Übergang von 1. in den 2. Gang ruppig und wenn man zuviel Gas gab, hat der Wagen geruckelt. Alles in Ordnung seit der Änderung des Einstellung am Fliehkraftregler. Der Vorbesitzer hat hier jahrelang wohl nichts getan und daher wohl auch das Fahrverhalten potentiell als nicht "sanft" angesehen. Jetzt sind die Übergänge der Gänge butterweich und ein klein wenig langsamer - besser ist's allemal.

Heute am Vatertag habe ich dann die bestellten Teile genauer unter die Lupe genommen und dann entschieden, klein anzufangen. Der Ansaugschlauch vom Behälter der Hydraulikflüssigkeit zeigte kleine Risse auf und wurde neu bestellt. Also erstmal alles abgebaut und darauf geachtet, dass nicht gekleckert wird. Nach 20-30 Minuten war alles wieder zusammen. Der alte Schlauch ist hier zu sehen, am Behälter war er rissig.


Im gleichen Arbeitsschritt habe ich auch den Filter im Hydraulikbehälter genauer in Augenschein genommen. Im Winter bereits hatte ich Probleme, der Wagen konnte nicht geschaltet werden und die Federung war ohne Funktion. Das Problem war der Filter, der vollkommen zugesetzt war, die Pumpe zog Luft bzw. war dauerhaft am Pumpen was in letzter Konsequenz zur Fehlfunktion führen würde.

Heute dann wieder den Filter angesehen und man, der war wieder dreckig. In den letzten Tagen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass die Pumpe zuviel läuft und jetzt sieht man auch warum. Dreck ohne Ende.


Der Dreck ist einfach zu spülen und nach 2-3 Minuten war alles wieder ok.


In der nächsten Woche werde ich bei Uli dann die Spurstangenköpfe wechseln und auch die nasse Ventildeckeldichtung erneuern. Hoffentlich gibt es dann weniger Flecken auf dem Garagenboden (sieht dann einfach besser aus ...).

Freitag, 25. März 2011

Das Radio ist drin

Zwei Wochen ist es her am Samstag als ich die Zeit hatte, "Das Radio" einzubauen.

Ich der Techniker ... erstmal gab es kein Ton,  das alte Philips-Radio holte sich noch die Masse über das Gehäuse jedoch hier ist es anders. Also, eine Leitung gelegt und da klappte es.

Bei Conrad nach einigem Suchen auch ordentliche Boxen für vorne gefunden, die unsichtbar montiert werden konnten. Die Boxen sind zwar klein jedoch in Kombination mit dem einem, mittigen hinteren Lautsprecher auf der Hutablage eine gute Lösung.

Das Resultat ist hervorragend - vorne sieht man keinerlei die neuen Boxen und das Radio sieht ja noch "alt" aus aber mit dem Komfort von heute: Guter Radio-Empfang mit Aux-Anschluß, worüber ich einen iPod anschließen kann.
Besonders glücklich gelöst finde ich die Möglichkeit, mit dem Taster auf der linken Seite des Lenkrads die gespeicherten Sender aufzurufen, da ja das Radio recht weit rechts gelegen ist. Der Taster ist am Armaturenbrett befestigt und fast nicht sichtbar.

Jetzt warte ich nur noch auf den Frühling und besseres Wetter!



Montag, 7. März 2011

Gang ist drin

Ende Februar hatte ich eigentlich den Wagen aus dem kalten Winter wachküssen wollen ... starten wollte die Dame jedoch gab es Probleme mit der Hydraulik - Gang einlegen als auch Höhenverstellung gingen nicht mehr.

Das Problem ist wirklich einfach zu lösen gewesen, indem der Filter im Hydraulikbehälter zu säubern war. Vollkommen verdreckt konnte da nur noch wenig Flüssigkeit zur Pumpe kommen ... nach 10 Minuten Arbeit war der Dreck beseitigt. Der Schlauch vom Filter / Hydraulikbehälter zur Pumpe hat auch kleine Risse, bisher leckt aber nichts und ich bin mir nicht sicher, ob Luft gezogen wird. In den nächsten Tagen werde ich mir einen neuen Schlauch besorgen und auch weitere Schläuche im Motorraum überprüfen, so dass ich möglichen Leckagen vorbeugen werde.

Die Dame ist jetzt wieder auf den Beinen - pardon - auf Hydraulik gebettet und konnte dann wieder in die heimische Garage gefahren werden.

Andere Dinge in nächster Zeit sind: Anschluß Radio (da gibt es noch Probleme) sowie mit Uli Sandmeier darüber sprechen, wie eventuell die Radnaben wieder mit Fett versorgt werden können inkl. Bohrung für Abschmiernippel. Meine Annahme ist, dass bestimmte Poltergeräusche von den Radnaben her kommen.


Mittwoch, 23. Februar 2011

Gang einlegen

und losfahren, eigentlich!

Der Reihe nach.

Dieses Wochenende habe ich die Dame nach den 'Winterferien' angelassen und dann aus der Garage rausgefahren. Keine Probleme, super gestartet, Batterie in Ordnung, 2-3 georgelt und angesprungen. Perfekt.
Aber, dann habe ich den Wagen warm werden lassen und nach 10-15 Minuten wollte ich wieder zurücksetzen und in die Garage fahren. Es war circa 2-3 Grad minus und nach 5-6 Metern, wo ich aus dem Rückwärtsgang in neutral gewechselt hatte und dann weiter zurücksetzen wollte, bekam ich keinen Gang mehr rein.

Meine Garage ist beheizt und 12-15 Grad warm, draußen war es 2-3 Grad minus.

In den nächsten Wochen werde ich den Filter säubern und nochmals auf die Temperatur achten. Genügend Flüssigkeit ist vorhanden .... lt. Ralf Sassen sollte ich noch zusätzlich überprüfen, ob die Schläuche am Behälter (Ansaugschlauch) irgendwo Luft ziehen bzw. ob es Auffälligkeiten am Pumpenstutzen gibt (Risse).

Mittwoch, 2. Februar 2011

Das Radio nimmt Gestalt an

Eine Nachricht liegt im Briefkasten, Paket angekommen und beim Nachbarn. Keine Ahnung. Und siehe da, das Paket beinhaltet das überholte Continental Edison Radio. Alexander C. Hermesmeyer in seiner zurückhaltenden Art schickt das fertige Radio zu, ohne es irgendwie anzumelden, keine "Warnung"-what-so-ever. Finde ich richtig gut.

Aufgemacht und reingeschaut, alles sieht lupenrein aus. Verpackung, Kabel und Verbinder, Stecker und dann das Gehäuse aufgemacht und näher unter die Lupe genommen.

Ich muss schon sagen, viele schrauben sich Sonst-Ein-Radio unters Brett und im Armaturenbrett ein nur eine "Blender" ....

Alexander hat hier ein ganzes Stück Arbeit geleistet und bald werde ich es einbauen und ein Lächeln im Gesicht haben.














Sonntag, 9. Januar 2011

Off-the-Topic - typisch amerikanisch ...

dieser Studebaker Commander von 1951, den ich erst kürzlich auf Craigslist in der Nähe von Chicago gefunden habe. Wirklich viel Blech für fast kein Geld, und dann auch noch 2. Hand und nie restauriert / unverbastelt / verbessert (...).

Der Besitzer, Floyd, hat den alten Stude 1999 in Atlanta gekauft wo er auch zugelassen wurde im Jahre 1951. Der erste Besitzer ist dann verstorben und der Sohn hat den Wagen übernommen und ihn dann 1999 an Floyd veräußert.

Der Zustand des Wagens ist bemerkenswert, weil er sich im Originalzustand befindet .... selten zu finden bei einem Fahrzeug, welches mehr als 60 Jahre alt ist.

Unterboden: Flugrost, ansonsten alles "hart".

Karosserie: Alle Außenteile ohne jeglichen Rost, keine Blasen, Blechfalze sind frei von Dreck und quallen auch nicht auf. Eine Ausnahme bildet die Heckklappe, bei der die Innenbördelung zum Kofferraum vom Rostanflug zu befreien ist. Im Heckblech zwischen Kofferraumwand und Bodenblech ist zu schweißen, dass hatte ich selbst erkannt und wurde auch von Floyd mitgeteilt am Telefon vorab. Alle Radläufe, Stehwände und auch Schweller bzw. Türeinstiege sind frei von Rost.

Chrom: Alle Stoßstangen sind frei von Pickeln, Rost und anderen Alterungserscheinungen mit Ausnahme der Lampenringe, die pickeling sind. Hier ist eine Neuverchromung notwendig.

Motor, Bremsen, Abgas, Räderwerk und Elektronik: Der Motor ist ein V8 mit nur 61.000 Meilen auf dem Originaltacho. Der Wagen besitzt ein manuelles Dreigang-Getriebe mit dem 3. Gang als Overdrive. Der Wagen wurde in den vergangenen Jahren immer bewegt und in der Garagen geparkt, er läuft rund und scheint in Ordnung zu sein. Die Bremsen sind in Ordnung, sollte es Ärger geben kann einfach und ohne viel Aufwand Ersatzteile beschafft werden. Der Auspuff ist in Ordnung jedoch mit ordentlich Anflugrost. Die Räder sind circa 12-14 Jahre alt, befinden sich aber praktisch im Neuzustand, es handelt sich um Weisswandreifen auf Stahlfelge. Die Elektrik ist in Ordnung mit Ausnahme einer 6-Volt Batterie, die neu zu beschaffen ist.

Innenraum: Originalzustand mit einem Bakelitlenkrad, das aufwendig zu erneuern ist. Ansonsten ist Wohlfühlen angesagt. Die Vorder- und Rücksitze habe ich herausgenommen und alles überprüft, das Gestänge und die Polster sind tadellos, ebenso der Dachhimmel, Türverkleidungen und Armaturenbrett. Ein Türfenster ist brüchig und ist zu erneuern.

















Zusammenfassend kann ich sagen, dass ein Auto im Originalzustand mit ordentlich Patina zu 9000 Dollar unschlagbar billig ist. Max und ich denken darüber nach, ihn zu kaufen und rüberzuschaffen, da er bereits mit einem Import aus den USA Erfahrung gemacht hat und das Importrisiko und -aufwand kalkulierbar ist.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Da konnte ich nicht Nein sagen

Im November hatte ich wieder einmal den Niederländischen Marktplatz www.marktplaats.nl studiert und schon immer hatte ich nach Teilen für meine Dame gesucht, die im Falle eines Falles unersetzlich sein würden. Da war nun soetwas: nagelneue Kotflügel ! Mit den Bekannten aus der deutschen DS-Szene hatte ich über Kotflügel gesprochen und die mehrheitliche Meinung war, dass man jeden kaputten Kotflügel reparieren könne, jedoch überzeugt mich das Argument nicht. Sollte man wirklich einen Unfall haben an der Frontschürze, ist da gleich ein richtiger Schaden mit vielen tausend Euro Kosten und die Front ist dann auch nur noch 'repariert'.
Den Verkäufer habe ich dann angeschrieben und versucht zu handeln, er wollte dann aber einen Festpreis, der mir zu hoch erschien. Zu diesem Zeitpunkt hatten nur Händler geboten und die Angebote für die beiden Kotflügel zusammen gingen auch nicht so hoch, dass der Verkäufer zufrieden war. Nach einer Woche war das Paar noch immer nicht verkauft und ich schrieb den Verkäufer nochmals an, da konnte ich dann zuschlagen und hatte am Ende 100 Euro weniger gezahlt als gefordert - aber auch 100 Euro mehr ausgegeben als ich ursprünglich wollte :-(

Ein Problem war natürlich der Transport und auch die Entfernung von Hamburg, jedoch hat mein Kumpel Max aus der Düsseldorfer Ecke sich angeboten dort hinzufahren. Er hat mit einem Zafira auch den geeigneten Transporter, seinen ältesten Sohn eingepackt und ist an einem Samstag dort hingefahren. Einfach super, wenn man solche Freunde hat.

Jetzt befinden sich die Kotflügel bei ihm im Haus und ich muss mal sehen, wie ich sie nach Hamburg bekomme.

Wie auf den Bildern zu sehen, sind die Kotlügel unlackiert und nur mit Grundierung versehen, haben teilweise Flugrost und sind alles in Allem im Neuzustand.






































Freitag, 24. September 2010

Lichtmaschine, Bremse und Geräusche ...

So, heute habe ich den Regler für meine Lichtmaschine von einem Händler aus den Niederlanden erhalten.

Als ich bei Chyparse nach einem Regler fragte gab man mir die Auskunft, dass es diese nicht mehr neu geben würde, jedoch hätten sie eine Adresse. Die empfohlene DS Garage Jansen habe ich angerufen und es zeigte sich, das es noch einen gebrauchten Regler gab. Der Mechaniker hat dann den Regler vor Ort in einem anderen Wagen eingebaut und gemessen, er sagte mir der Regler sei in Ordnung und würde 14 Volt leisten. Ich bestellte den Regler und er kam heute an .... die Spannung war sehr groß, so auch die Hoffnung das Thema Lichtmaschinen-Regler Ducellier 8346A, 30A, 12 Volt begraben zu können.

Heute morgen habe ich den Regler lackiert und konnte ihn auch sofort am Nachmittag einbauen. Angelassen und .... noch immer leuchtet im Innenraum die Warnlampe, dass die Batterie nicht geladen werden würde. Nachgemessen und siehe da, tatsächlich liefert die Lichtmaschine jetzt 13,32 Volt an die Batterie - vorher kam immer nur maximal 12,8 Volt an. Der Regler ist also "besser" jedoch noch immer nicht gut genug. Im Leerlauf gibt der Regler 12,4 Volt an die Batterie, was ebenfalls eine Verbesserung darstellt ... alles zusammengenommen bin ich zwar ein Wenig enttäuscht, jedoch hat sich Besserung eingestellt.

Im Winter werde ich die Kabel alle erneuern und hoffe, dass evtl. dadurch noch eine Verbesserung erzielt werden kann.


Anbei der Link zum älteren Post, dass ein neuer Regler vonnöten sein würde. http://ds19von1964.blogspot.com/2010/08/lima-regler-uberarbeitet-oder-original.html

Und noch etwas ist geschehen. Letztes Wochenende hatte ich einen Kollegen getroffen, er mit einem 72er SM und ich mit der Dame. Beim Ausfahren mit der DS gab es in Kurven Geräusche und auch hat der Wagen 'gebockt' ... damit meine ich das der Wagen irgendwie gestoppt bzw. geblockt wurde. Seit dem Tag bin ich den Wagen nicht mehr gefahren jedoch hatte ich immer daran gedacht, eine Werkstatt aufzusuchen und das Problem evtl. auf der Bühne auf den Grund zu gehen. Heute bei Uli dann die Sachlage besprochen, Lenkungsspiel geprüft und siehe da, ein geschulter Blick, die Antriebswelle war lose !!!!!! 

Was war geschehen? Keine Ahnung, aber alle Bolzen waren lose, eine bereits soweit, dass sie heraushing. Wahnsinniges Glück ... wenn nicht gar Schwein gehabt ... 

Alles festgezogen, nochmal überprüft und dann Probe gefahren. Resultat: Sowohl keine Geräusche mehr als auch ein gutes Bremsgefühl. In den letzten Monaten hatte ich immer beim Bremsen gespürt, dass etwas nicht in Ordnung war, was sich darin zeigte, dass beim Bremsen der Wagen rubbelig bzw. ungleichmäßg verzögerte und auch im Bremspilz diese Ungleichmäßigkeit zu spüren war. Ich hatte schon gedacht, die Bremsscheibe sei wellig, wobei beim Kauf der DS im Januar alles ok schien. Bei der Probefahrt und Überführung gab es keinerlei Anzeichen auf solche Probleme. Das scheint jetzt weg zu sein. 

Lehre aus alledem ist, dass sich die Bremse wellig anfühlt bei loser Antriebswelle .... langsam lerne ich es :-)

Mittwoch, 22. September 2010

Das Radio nimmt Formen an

Das kleine Continental Radio ist zwar noch immer bei Alexander jedoch habe ich die Front jetzt auseinander genommen und neu lackiert. Das Alu muss noch poliert werden. Der getroffene Farbton ist recht nahe am Original-Farbton, ein Stück mehr gelblich, ganz konnte ich ihn nicht treffen.



Ganz sehnsüchtig erwarte ich bereits den "Rest" des Radios mit hoffentlich Super-Sound.

Samstag, 21. August 2010

Tacho

Noch immer habe ich zwei Probleme mit meiner DS 19: Tacho und Lima-Regler.

Der Reihe nach - das Tacho hatte ich eigentlich repariert, indem eine neue obere Tachowelle eingebaut wurde, keinerlei Geräusche, saubere Geschwindigkeitsanzeige ohne zittern. Nach 2 Monaten wieder das gleiche: Es gibt erst Geräusche, dann zittert die Nadel und fällt dann aus, jedoch bleiben die Geräusche. Nachdem im DS Club Forum darüber diskutiert wurde, dass die alten Tachos Geräusche machen können und das durch Span-Abfall, falsche Verlegung der Welle oder fehlende Magnetisierung hervorgerufen werden kann, habe ich das Tacho ausgebaut und mir die Sache genau angeschaut.

Hier einige Bilder:

Ausgebautes Tacho, bereits ohne die Abdeckung


Von oben aufgenommen, inkl. Beschriftung der Kabel


Der Corpus-Delicti

Die magnetisierte Scheibe, kein Abrieb oder Verschmutzung

Die Tachonadel, alles gängig, sauber, keine Splitter oder Abrieb 

Wieder zusammengesetzt, alles gereinigt, sauber, leichtgängig (wie schon vorher) 

Alles zusammen und (eigentlich) gut ...

Jetzt noch das Tacho und das Gehäuse wieder verhochzeiten ...

Nach dem Zusammenbau dann wieder Einbau, alles passt und sitzt. Jedoch, immer noch keine Geschwindigkeitsanzeige, Geräusche, Nadel wackelt ein bisschen. Die obere Welle ist neu, jetzt hilft nur noch die untere Welle neu zu bestellen und auch auszuwechseln. Zwar ist das Geräusch vom Tacho selbst, evtl. hat aber der untere Teil der Welle damit zu tun. Die Welle ist gut und im weiten Bogen verlegt, nicht geknickt, auch der Einbau ist ohne Knicken bewerkstelligt worden. Was mich stutzig macht ist der Umstand, dass es zwei Monate klappte und dann einfach ausfiel. Schon kurz nach dem eigentlichen Kauf der DS ist das mit der ursprünglich eingebauten Welle passiert, sozusagen ist das jetzt das zweite Mal. Sprachlos und wieder mal gibt es keine richtigen Experten, sondern nur Empfehlungen und sich selbst helfen. Die DS ist eine Göttin und verhält sich auch so ... muss wohl selbst die Erfahrung machen. 

Der Lima-Regler ist jetzt noch zu finden, suche einen alten, guten ohne Fehler... wird schwierig. 

Montag, 16. August 2010

Lima Regler - überarbeitet oder original

Meine Lichtmaschine bekommt nur 12,8 Volt und das ist nicht genug, um abends mit Licht zu fahren. Nach langem Suchen nun endlich habe ich zwei Regler gefunden. Die ersten vier Bilder sind ein Regler, der elektronisch regelt, innen ist er also überarbeitet. Modell 8360 A, 33A, 14V. Es stellte sich jetzt heraus, dass dieser Regler für Wechselstrom-Lima ist - also nicht passt.

Ich benötige einen Regler Ducellier 8346 A, 12V, 30 A. Die Lima ist eine Ducellier 7323 A, die in dem Jahrgang auch in das Fahrzeug gehörte. Ich gehe daher davon aus, dass diese Paarung auch noch die originale ist und somit der Regler seine Zeit hinter sich gebracht hat. 

Gelb = EXC, Weiss = R, ohne = L

+ auf der Rückseite als Anschluss


Elektronisch geregelt

Elektronisch geregelt 

Der zweite Regler ist original, noch nie eingebaut. In den nächsten Tagen werde ich eines der beiden einbauen, ich tendiere zum elektronisch geregelten, jedoch ist er evtl. nicht richtig beschriftet. 

Original

Original 

Original